Projektchronik

Und wie jetzt genau?

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Nächster Schritt: Arbeitsplan!

Ideen und Träume haben wir ja viele. Wir wissen auch welches Gemüse und Obst wir anbauen und ernten wollen. Jetzt gilt es eine etwas detailliertere Arbeitsplanung zu erstellen, die dann auch (jahres)zeitliche Prioritäten beinhalten muss.
Wenn wir Anfang März zurück sind und damit der Start unseres Permakulturprojektes der März 2019 ist, gilt es als allererstes…

  1. die geplanten Gemüsebeete anzulegen. Dies sind ein gut 30m² großer Knollenacker, eine 65m² große Gemüsespirale (bzw. Labyrinth), ein 4,5m² Hügelbeet und ein 20m² Gemüsebeet als Nachbar neben dem Gewächshaus. Dafür müssen wir uns
  2. zusätzlich zur vorhandenen Erde noch weitere Komposterde besorgen. Aber auch Pappkarton (unbedruckt und von Plastikklebebändern befreit) in rauen Mengen, Stroh und Pferdeäpfel. Für das Labyrinth benötigen wir außerdem ca. 80-100 angespitzte Äste und mehrere Bündel Weidenruten. Davon sollten wir aber genug auf unserem eigenen Gelände finden.
  3. Parallel zur Anlage der neuen Gemüsebeete sollen schon die ersten Gemüsepflänzchen im Haus vorgezogen werden. (Am meisten freue ich mich dabei auf die verschiedenen Samen, die wir von unserer Reise mitgebracht haben :-))
  4. Als nächstes soll unser Gewächshaus einen neuen Standort bekommen. Dazu müssen wir am neuen Platz ein Streifenfundament anlegen, bevor es an den Abbau und Wiederaufbau geht. Im Gewächshaus sollen wenn möglich dann die vorgezogenen Pflänzchen schon zur Abhärtung ihren Platz finden, bevor dort Auberginen, Physalis und Tomaten einziehen.
  5. Da wir zukünftig gerne „Woofer“ und „WorkAwayer“ (also freiwillige Helfer aus dem In- und Ausland) auf unserem Hof aufnehmen wollen, müssen wir uns dann schleunigst daran machen den Bauwagen zu renovieren und bewohnbar zu machen und
  6. eine Kompost- (Trocken-Trenn)-Toilette zu bauen.
  7. Dann steht ganz dringend unser kleiner Erdkeller auf der To-Do-Liste. Dieser benötigt eine noch bessere Lüftung, die Tür muss gut schließen (was sie momentan nicht wirklich tut) und wir müssen den Keller vor allem ausmisten und Regale einbauen. Da wir optimistischerweise davon ausgehen, dass wir schon im ersten Jahr einiges zu ernten haben, brauchen wir Lagerraum für Gemüse, Eingemachtes & Co.
  8. Alle Obst- und Nussbäume sollen eine Baumscheibe bekommen und
  9. da wir zukünftig regelmäßig unser eigenes Brot backen wollen und am besten gleich mehrere Laibe auf einmal ist ein weiteres Projekt die Renovierung des Steinbackofens. Er soll auch endgültig ein Dach bekommen, damit der Außenputz besser geschützt ist.
  10. Eine weitere „Baustelle“ sind die Wege und der Parkplatz. Der Fahrweg zum Haus muss voraussichtlich erneuert werden und den Parkplatz wollen wir trockenlegen. Außerdem sollen im Garten neue Wege und Sitzecken entstehen.
  11. Wenn dann noch Zeit ist ;-)… wollen wir den Schuppen so umräumen, dass eine Hälfte als Heu- und Strohlager dienen kann.
  12. Außerdem soll eine Banja mit Badeweiher an der Stelle entstehen, wo bisher das alte Gewächshaus stand.
  13. Und vielleicht hält dann noch eine echte kirgisische Jurte als Workshop-Zentrum auf unserem Gelände Einzug.

Puuh, das ist ein ganz schöner Berg Arbeit. Mal sehen, was wir in 2019 davon alles realisieren können. Denn natürlich können wir uns nicht Vollzeit mit dem Hof und Garten beschäftigen und vor allem wollen wir die Langsamkeit des Seins, die wir auf unserer langen Reise nach und nach gefunden haben weiter pflegen.

Aber wie schon Konfuzius sagte: „In der Ruhe liegt die Kraft!“.

Und wir werden Euch auf alle Fälle über alle Schritte auf dem Laufenden halten.

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2 Gedanken zu „Und wie jetzt genau?

  1. Liebe Heike, das hört sich ja alles schon sehr großartig an. Hatte heute Morgen erst noch darüber nachgedacht, wie schwer es jetzt für euch sein muss, nach über einem Jahr Reisen wieder Zuhause anzukommen…aber super! Ihr habt Ideen und einen spannenden Plan…während meines Freiwilligendienstes in Nordirland vor über 25 Jahren, gab es auch ein Permaculture Wochenendseminar in meinem Projekt, im Rahmen dessen eine Kräuterspirale im Garten entstanden ist. Theoretische Grundlage dafür war das Buch (din a 4 Format) eines australischen Autors über Permakultur, kann mich aber gerade nicht an dessen Namen erinnern. Liebe Grüße Karin

    1. Liebe Karin,
      wahrscheinlich war der Autor Bill Mollison, der zusammen mit David Holmgren den Begriff der Permakultur geprägt hat. Er hat zu Ende der 70er Jahre einige Bücher veröffentlicht und auch das erste Permakultur-Institut eröffnet…
      LG Heike

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